Schutz und Sicherheit

Photobiologische Sicherheit

In den Anwendungsbereich der internationalen Normen für photobiologische Sicherheit fallen alle elektrisch betriebenen inkohärenten Breitbandstrahlungsquellen, also herkömmliche Lichtquellen – zu denen auch LED Chips zählen.

Dabei erstreckt sich der relevante Wellenlängenbereich von 200nm bis 3.000nm, also von Infrarot bis Ultraviolett. Unsere LED Chips emittieren im Bereich des sichtbaren Lichts und unterstehen damit dem Anwendungsbereich der DIN 62471, welche Grenzwerte für ausgebrachtes Licht in Hinblick auf dessen Gesundheitsgefährdung definiert und Messmethoden vorschreibt. sind In diesem Zusammenhang werden zwei Gefährdungsarten untersucht: die photochemische und die thermische Netzhautgefährdung.

Unsere LED Chips sind der freien Klasse bzw. der Risikogruppe 1 zuzuordnen und bleiben in der Realität in vielen Punkten noch unter deren Grenzwerte.

Die DIN 62471 teilt Leuchten und Leuchtmittel in 4 Risikoklassen ein:

  • Klasse 1: freie Klasse – kein Risiko
  • Klasse 2: Risikogruppe 1 - geringes Risiko
  • Klasse 3: Risikogruppe 2 - mittleres Risiko
  • Klasse 4: Risikogruppe 3 - hohes Risiko

Schutzarten

Unsere Leuchten sind gegen Einflüsse von außen, wie z.B. Staub, Fremdkörper, Feuchtigkeit und Wasser geschützt. Die Schutzarten werden in IP-Codes angegeben, wobei IP für Schutz gegen Eindringen steht. In der Norm IEC 60529 wurden die Schutzgrade festgelegt und in verschiedene Klassen eingeteilt.

Zur Kennzeichnung einer Schutzart bezieht sich die erste Kennziffer auf den Schutz gegen das Eindringen von Staub und festen Fremdkörpern. Die zweite Kennziffer Steht für den Schutz gegen Eindringen von Wasser.


Schutzbeschaltung

Zum Schutz vor Überspannung und Transienten haben unsere Leuchten immer eine Schutzbeschaltung auf der Platine. Dieser Schaltungszusatz bewahrt die Leuchte vor ärgerlichen Ausfällen aufgrund von zeitlich begrenzt eingekoppelten Fremdsignalen und elektrostatischer Transienten.

Zudem weißt jedes Leuchtmittel einen zusätzlichen Verpolschutz auf, welcher die Leuchte vor Defekten bei kurzzeitig falscher Polarität (z.B. beim Montieren oder An- schließen der Leuchte) bewahrt.


Schutzklassen

Die Bezeichnung der Schutzklasse beschreibt, auf welche Art Gefährdungen durch elektrische Ströme und Spannungen vermindert und verhindert werden. Die Schutzklassen bezeichnen die bauseits vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung eines elektrischen Schlages. Es wird zwischen drei zugelassenen Schutzklassen unterschieden:

  • Schutzklasse I ist für Leuchten, für die ein Schutzleiteranschluss vorgeschrieben ist.
  • Schutzklasse II bezeichnet eine erhöhte Schutzisolierung ohne gesonderten Schutzleiteranschluss.
  • Schutzklasse III bekommen Leuchten, die mit Schutzkleinspannung betrieben werden

LED-Leuchten mit 24V Versorgungsspannung und speziellen Netzteilen haben die elektrische Schutzklasse III und werden somit nur mit Schutzkleinspannung (SELV) versorgt. Das bedeutet, die Versorgungsspannung ist so gering, dass keine Gefährdung durch einen elektrischen Schlag besteht, da die Spannung außerhalb des gefährlichen Bereichs liegt und kein Bezug zum Erdleiter besteht.

Bei LED Leuchten mit 110 - 240V AC Versorgungsspannung sind alle elektrisch leitfähigen Gehäuseteile mit dem Schutzleitersystem der festen Elektroinstallation verbunden, welches sich auf Erdpotential befindet. LED2WORK bietet Leuchte mit Schutzklasse III sowie Schutzklasse I an.

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