LED Chips

Binning

Ein enges Binning steht für die Qualität jedes einzelnen LED Chips.

Im industriellen Produktionsprozess von LED Chips kommt es auch innerhalb einzelner Chargen zu kleinen Abweichungen und somit geringer Unterschiede der einzelnen LED Chips zueinander.

Die Farbtemperatur (Kelvin) bzw. die Farbe und der Lichtstrom (Lumen), die nötige Vorwärtsspannung, weichen innerhalb einer Fertigungscharge voneinander ab. Dies hat zur Folge, dass LED Chips, welche z.B. in einer einzelnen Leuchte verbaut sind, leicht unterschiedlich sein können. Diesen Prozess nennt man Binning. Die LED Chips, deren Kennzahlen je nach gewünschter Qualität weiter oder enger gefasst sind, werden in verschiedene Bins – also Behälter – sortiert. Je größer der Behälter bzw. je größer die Sortiertoleranz ist, desto stärker sind auch die Abweichungen der Werte einzelner LED Chips voneinander. Je enger das Binning wiederum gestaltet wird, desto aufwendiger ist der Sortierprozess und schlussendlich teurer und hochwertiger das Endprodukt.

LED Binning Weißlicht 4000 K
LED Binning Weißlicht 5000 K

Um einen einheitlichen Charakter des Lichtes zu garantieren, werden die bei uns eingesetzten LED Chips in engen Toleranzen nach ihren Eigenschaften sortiert. Das gewährleistet für Sie: eine Reproduzierbarkeit des Lichtstroms, der Lichtfarbe und Farbwiedergabe; innerhalb einer Charge und selbstverständlich auch über zukünftige Chargen hinweg.


Energieeffizienz

Schon LED allein steht für energieeffiziente Beleuchtung.

Alle Leuchten von LED2WORK weisen eine hohe Energieeffizienz auf. Herkömmliche Beleuchtungskonzepte aus vergangenen Jahren liegen erheblich unter den aktuell erreichten Werten. Beispielsweise hat die Glühbirne eine Licht- ausbeute von bis zu 12 lm/W, eine Leuchtstofflampe von bis zu 100lm/W. Heute liegen die von uns eingesetzten LED Chips bei bis zu 180 lm/W (Laborwert, Junction-Temperatur bei 25°C Tj). LED2WORK Leuchten werden generell mit Ihren Reallumen angegeben (Junction-Temperatur bei ca. 85°C Tj).


Farbwiedergabeindex Ra

Je höher der Farbwiedergabeindex, umso getreuer die Farbwiedergabe.

Der Farbwiedergabeindex (CRI) wird als ein Ra-Wert angegeben und ist die Kennzahl für die Wiedergabe der in der Lichtquellen enthaltenen Farben. Der Wert beschreibt, wie die Farbwiedergabe einer künstlichen Lichtquelle im Vergleich zur Farbwiedergabe im Sonnenlicht ausfällt. Je höher der Ra Wert umso besser die Farbwiedergabe der Lichtquelle. Der Farbwiedergabeindex kann Ra-Werte bis 100 erreichen, was einer absolut naturgetreuen (Sonnenlicht, Schwarzkörperstrahlung) Farbwiedergabe entspricht.


Weiße LED

Physikalisch gesehen gibt es keine LED Chips, die weißes Licht emittieren. Zur Erzeugung von weißem Licht wird ein LED Chip verwendet, welcher blaues Licht durch eine Phosphorschicht leitet. Die Phosphorschicht ergänzt die Spektralanteile des blauen Lichts, wodurch es weiß wird.

Spektralverteilung weiße LED 4000–5700K

LED Chips mit TRI-Technologie

Spektralverteilung LED mit TRI-Technologie

Die LED-Chips mit TRI-R Technologie setzen zur Lichtkonvertierung auf einen Halbleiterchip, der violettes Licht emittiert. Dieses Licht wird durch Photolumineszenz komplett in die Farben Rot, Grün und Blau umgewandelt. Somit ist im Spektrum dieser LED-Chips kein unkonvertiertes Licht des Halbleiterchips vorhanden und die Bandbreite dieses LED Lichts weist keine Lücken auf. Das Licht der LEDs mit TRI-R Technologie beinhaltet das gesamte mit Sonnenlicht vergleichbare Farbspektrum und zeichnet sich durch eine hohe Farbwiedergabe und Farbqualität aus.
Spektralverteilung LED mit TRI-Technologie


Lichtspektrum

Alle von LED2WORK eingesetzten LED Chips haben eine Wellenlänge von 400 nm bis 800 nm.

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